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KI & Deepfakes

Peter Grandl hat als Regisseur, Drehbuchautor und Creative Director einer Werbeagentur gearbeitet, bevor er seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte. Jetzt schreibt er gesellschaftskritische Romane und beschäftigt sich mit brisanten Themen unserer Zeit.

In seinem neuesten Buch „Reset: Die Wahrheit stirbt zuerst“ widmet sich Grandl den Themen KI und Deepfakes und ihrer erschreckend realen Wirkung auf unser Verständnis von Kommunikation und Wahrheit.

Im Podcast mit Sarah Rondot spricht er u. a. über seine wichtigsten Erkenntnisse zu KI und Deepfakes während der Recherchen für das Buch, wie er die Lage in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern einschätzt und wie man Deepfakes erkennen kann.

 

Das Interview hören Sie hier als Podcast.

 

Peter Grandl wird am Vorabend des Forums über sein neuestes Buch sowie die Themen KI und Deepfakes sprechen.

Alle Informationen zum Vorabendprogramm finden Sie hier.

Seien Sie dabei und nutzen Sie den Abend zum Einstimmen auf das Forum!

 

Ausschnitt aus dem Interview:

medhochzwei: Vielleicht kannst du ein bisschen zu deinem neuesten Buch „Reset“ erzählen?

Grandl: [...] Ich wollte auf ein realisitisches Szenario hinaus und das hat damit zu tun, was passiert, wenn unsere Nachrichten nicht mehr glaubwürdig sind – egal ob aus dem Telefon, in der gedruckten Zeitschrift oder in den öffentlichen Medien. Wenn Nachrichten von Dritten so manipuliert werden, dass wir nicht mehr wissen, ob das, was wir da gerade sehen oder hören tatsächlich passiert ist oder ob uns jemand etwas vorgaukelt. Und das zieht glaube ich uns allen irgendwann den Boden unter den Füßen weg. Und da habe ich dann natürlich recherchiert ‚Ist es überhaupt möglich, dass es so weit kommt?’ Und ja, leider ist es möglich.

medhochzwei: Du hast ja schon gesagt, dass das Szenario in deinem Buch ziemlich realistisch ist. Was hast du bei der Recherche für dein Buch zu den Themen KI und Deepfakes mitgenommen?

Grandl:  Ich habe mit einem Experten, der auch die Merkel-Regierung zu KI beraten hat und jetzt für das Pentagon arbeitet, gesprochen und da ist mir bewusst geworden, was wir alles nicht wissen. Wir haben so viele Klischees im Kopf, wenn es um die Gefahr von KI geht, dass wir die realen Bedrohungen komplett ausblenden. Diese sind sehr viel banaler [...].

medhochzwei: Und wie schätzt du die Lage in Deutschland auch im Vergleich zu anderen Ländern ein?

Grandl: Also tatsächlich hat die Regierung unter Merkel ziemlich fortschrittlich in der Sache gedacht und sehr proaktiv im Einkaufen von Daten und bei Möglichkeiten, wie wir Dinge abwehren oder Angriffe selbst starten können, gehandelt. Aber mit der neuen Bundesregierung wurde das dann erst mal ad acta gelegt.  Die Gruppe wurde aufgelöst [...]. Zum Glück wurde das jetzt unter Pistorius wieder kompeltt umgewälzt [...].

>>> Das ganze Interview hören Sie im Podcast hier.

 

Foto: Gila Sonderwald
 

Peter Grandl

Peter Grandl hat als Regisseur, Drehbuchautor und Creative Director einer Werbeagentur gearbeitet, bevor er seinen Durchbruch als Schriftsteller hatte. Seine preisgekrönten Thriller beschäftigen sich mit brisanten Themen unserer Zeit, das Debüt ›Turmschatten‹ ist von Paramount verfilmt worden. Peter Grandl ist leidenschaftlicher Bergwanderer und Musiker, er lebt mit seiner Familie bei München.